Schüler

Auf dem Weg zum Abitur

Das Abitur sollte grundsätzlich die Studierfähigkeit ermöglichen, Informationstechnologie und fremdsprachliche Kenntnisse vermitteln, für grundlegende Kompetenzen wie wissenschaftliches und interdisziplinäres Arbeiten, selbstverantwortliches eigenständiges Lernen oder Team- und Kommunikationsfähigkeit sorgen. Leistungsdruck, die Ausweitung des Lernstoffes und erhöhte Prüfungsanforderungen wirken aber kontraproduktiv.

In den letzten Jahren wurde der Unterricht an den Gymnasien über fachbezogene Inhalte und Methoden hinaus um transdisziplinäre und interdisziplinäre Elemente erweitert, wissenschaftliche Fragestellungen, Methoden und Anleitungen zum wissenschaftliche Arbeiten wurden integriert (P-Seminar, Seminararbeit). Auch Lernstrategien, Selbstverantwortung, Team- und Kommunikationsfähigkeit sind mittlerweile Gegenstand der Lehrpläne.

Am Ende der schulischen Ausbildung sollten die Schulabgängerinnen und Schulabgänger über grundlegende Kompetenzen verfügen (Deutsch, Mathematik), Informationstechnologien beherrschen, fremdsprachliche Kenntnisse mitbringen. Die Jugendlichen sollen in der Lage sein, ihr Wissen selbstständig zu beurteilen und auszubauen (Lerntechniken,Informationsbeschaffung). Das Abitur sollte Symbol für die Studierfähigkeit sein. Allgemeinwissen und fachliche Grundlagen sollen ausreichen, um Zusammenhänge erschließen und beurteilen zu können.